Skizze vom Vareler Stadtpark

Ein Landschaftsarchitekt hat die Ideen des Vareler Park-Wächter e.V. für einen Stadtpark auf den Grünflächen zwischen dem Steinbrückenweg und der Windallee mit einer zeichnerischen Skizze visuell umgesetzt. Der Entwurf basiert auf vorausgegangenen Diskussionen im aktiven Kreis des Vereins, Vorschlägen von Vareler Bürgerinnen und Bürgern sowie auf Gesprächen mit den beteiligten Sportvereinen. Im Zusammenhang mit dem Bürgerrat um die Veranstaltungsräume fiel den Park-Wächtern auf, dass hier lediglich das Waldstadion als Sportfläche wahrgenommen wird. „Dies entspricht weder der realen Nutzung in der Vergangenheit noch dem Potential, dass die Grünflächen für Erholung, Sport, Kultur und die soziale Begegnung perspektivisch für die kommenden Jahre bieten“, so Regina Mattern-Karth, Vorstandsmitglied der Park-Wächter. Von 2012 bis 2020 fand auf dem sogenannten Schlackeplatz der jährliche Pferdemarkt statt und 2019 nutzte man den Platz sogar für die Open-Air-Aufführung einer Verdi-Oper. „Mit dem geplanten Stadtpark aber würden sich ganz neue Optionen für Varel eröffnen, vor allem im Zusammenspiel mit einem Kulturhaus im ehemaligen Tivoli“, meint Norbert Ahlers, ebenfalls Vorstandsmitglied. „Nicht nur, dass Sport und Bewegung hier traditionell ihren Ort im unmittelbaren Stadtbereich haben, sondern in Kombination mit einem Stadtpark erhält Varel einen qualitativ hochwertigen öffentlichen Raum, der über die Stadtgrenzen hinaus eine Strahlkraft für Begegnungen, Spiel und Kultur für die Menschen entwickeln kann.“ In den kommenden Monaten wollen die Parkwächter diesen Planungsentwurf in der Öffentlichkeit und mit der Stadtverwaltung intensiver diskutieren.

Der neue Tivoli-Garten (Detail der Planskizze)
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